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Welche Farbe ist gut fürs Kind?

Altersgerechte Farbwelten im Kinder- und Klassenzimmer

In der Entwicklungszeit vom Baby bis zum Teenager verändern sich die Wahrnehmungen von Farben ebenso wie die Vorlieben für bestimmte Farbtöne. Dies sollten Eltern bei der Gestaltung des Kinderzimmers berücksichtigen ebenso wie Architekten und Malerbetriebe bei der Gestaltung von Kindergärten und Schulen. Dabei gilt es die Balance zu halten zwischen anregenden Farbkombinationen und einer Farbgebung, die die Kinder nicht mit Reizen überfordert.

Gerade im Kinderzimmer, wo gespielt, gelernt und geschlafen wird, ist Zurückhaltung angebracht. Während ein- bis dreijährige Kinder, bei denen sich das Farbsehen erst entwickelt, flächige Vollfarben in Rot, Blau und Grün ablehnen, verändert sich ihre Vorliebe im Kindergartenalter hin zu Rot, Gelb und Orange. Später, in der Grundschule, kommen noch Blau und Grün hinzu.

In Innenräumen sollten jedoch diese Farben entsättigt und harmonisch aufeinander abgestimmt eingesetzt werden. Damit bilden sie einen harmonischen Ausgleich zu den intensiven Farbakzenten von Mobiliar, Kleidung und Spielzeug. Starke Kontraste zwischen Boden, Wand und Decke sollten möglichst vermieden werden, da sie zu spannungsreich sind. Auch Volltonfarben auf großen Wandflächen können sehr dominant und sogar bedrohlich wirken. Denn auf Grund ihrer Augenhöhe stellen sich Räume für Kinder Räume wesentlich höher und weitläufiger dar als für Erwachsene.

Die wichtigste Aufgabe einer kindgerechten Farbgestaltung im Kinderzimmer besteht darin, viel Raum zur Entfaltung zu geben und Geborgenheit zu vermitteln. Die Farbgebung in Kindergärten und Schulen muss dagegen noch zusätzliche Aufgaben erfüllen. Sie soll den Kindern schließlich Lust darauf machen, diese Einrichtungen zu besuchen und zudem die Orientierung im Gebäude erleichtern.

Das heißt, hier kann im Außenbereich durchaus mit kräftigen Farben gearbeitet werden. Bei der Auswahl der Farben für den Innenbereich sollte darauf geachtet werden, dass sie möglichst keine Lösemittel und Weichmacher enthalten. Dies ist heute bei den meisten Wandfarben der Fall. Die Hersteller von Farben und Lacken haben zudem Anstrichstoffe entwickelt, die auch für Allergiker geeignet sind und ohne Konservierungsstoffe auskommen.

Quelle Text und Foto: Lacke und Farben

Homepage Lacke und Farben








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